
Historie
Gegründet wurde das Jägerstüble von Karl und Olga Dietsche in Holzinshaus 1954.
Karl Dietsche gelernter Konditor in Zell.
Olga Dietsche aus dem Schwarzwalddorf Präg,
erlernte den Beruf Krankenschwester in Giessen. Beide setzten Ihren Willen um und gründeten ein Café das „Jägerstüble“ in einem alten Bauernhaus in Holzinshaus. Karl und Olga Dietsche führten das Cafe als Pachtbetrieb. Das Café war stets gut besucht. Zusätzlich, betrieben Sie eine kleine Landwirtschaft mit 1 Kuh, 2 Schweinen und ein paar Hühner. So wurden Sie schnell zum Mittelpunkt in
Holzinshaus. Aus der Ehe ergingen 4 Kinder.
Leider hielt das Glück in Holzinshaus nicht lange.
Die Familie musste aus dem Bauernhaus ausziehen.
Karl Dietsche wollte aber den Traum vom eigenen Café nicht aufgeben und unbedingt sein eigenes Haus im Belchengebiet bauen. Die Behörden blieben vorerst hart, und lehnten ab. Nach 3 Jahren zähen Verhandlungen, war es endlich geschafft und es wurde der Bauplatz bestimmt, mit erschwerten Auflagen oberhalb der Kreuzung zum Wiedener – Eck, an der alten Naturschutzgrenze im Ortsteil Multen.
Jedoch mussten Sie eine eigene Wasserversorgung, sowie Klärgrube und Stromzufuhr bauen. Karl & Olga Dietsche zögerten dennoch nicht lange und nahmen Ihr ganzes Erspartes und bauten das eigene Jägerstüble am Belchen im Jahre 1963.
Neubau des Cafés und der Pension Jägerstüble
Die Einweihung fand im Mai 1964 statt. Das Haus wurde gebaut mit 30 Sitzplätzen, 4 Doppel- und 3 Einzelzimmern. Die Zimmer verfügten über fließend kaltes und warmes Wasser. Bad & WC befand sich auf der Etage.
Dies waren damals moderne Verhältnisse. 1968 begann Günter der Sohn eine Lehre als Koch in Todtnauberg. Doch plötzlich nach 14 Jahren am Belchen erkrankte Karl Dietsche im Alter von 54 Jahren und verstarb im selben Jahr, September 1978.
Olga Dietsche war zu diesem Zeitpunkt 56 und sah wenig Perspektive, den Betrieb alleine weiter zu führen.
Nach zögern, aber durch Pflichtbewusstsein zu seinem Vater, nahm der jung vermählte Günter Dietsche die Herausforderung an und unterstützte seine Mutter im Jägerstüble. Selbst seine Ehefrau Agnes, gab Ihren Beruf auf und half tatkräftig mit. Das Jägerstüble war zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht mehr zeitgemäß und wettbewerbsfähig. 1981 wechselte dann das Jägerstüble in die 2. Generation: Günter & Agnes Dietsche. Um dem Fortschritt in der Gastronomie wieder standzuhalten, wurde der erste Bauabschnitt im Jahre 1982 unter Günter Dietsche durchgeführt. Auf diesen Bauabschnitt sollten dann viele folgen bis zum heutigen Stand.







